Komplementfächer

Auf dieser Seite findet ihr Erfahrungen und Eindrücke von Studierenden über die Komplementfächer der Studiengänge Angewandte Sprachwissenschaft und Angewandte Kulturwissenschaft. Für manche fehlen bisher leider Erfahrungsberichte, wir arbeiten aber daran, dass sich das so bald wie möglich ändert.
Bis dahin findet ihr aber auch auf der Website der Koordination Hinweise zu den Komplementfächern.

Angewandte Sprachwissenschaft
Französisch
Journalistik
Kulturanthropologie des Textilen
Musikwissenschaft
Philosophie
Politikwissenschaft
Psychologie
Soziologie
Wirtschaftswissenschaft





Angewandte Sprachwissenschaft

Im Grundstudium hat man die Wahl, die Einführung in die Sprachwissenschaft entweder in der Germanistik (4 SWS in einem Semester) oder Amerikanistik/Anglistik (2 x 2 SWS aufgeteilt auf 2 Semester) zu belegen. Hier wird Grammatikwissen aufgefrischt und vertieft, das IPA (Internationales Phonetisches Alphabet) erlernt und genutzt und Theorien zur Sprachwissenschaft und dem Zeichenbegriff vermittelt. Für Studierende der Sprachwissenschaften besteht die Möglichkeit ein DAF/DAZ-Zertifikat zu erwerben. Hierfür werden verschiedene Seminare im Bereich DAF/DAZ abgeschlossen und ein entsprechendes Praktikum absolviert. Die meisten der Seminare kann man sich sowohl für das Zertifikat, als auch für die Komplementfachmodule anrechnen lassen. Das Komplementfach Sprachwissenschaft ist von Literatur- und Kulturwissenschaften gar nicht so weit entfernt, daher sind viele der angebotenen Seminare für beide Fächer anrechenbar. Zudem gibt es Seminare, die eigens für dieses Komplementfach angeboten werden. Seminare, die in diesem Komplementfach belegt werden können sind z. B.: Schriftspracherwerb und Mehrsprachigkeit, Translation German/English, Grundlagen der Grammatik, Zweitspracherwerb, Intercultural Communication, Praxisseminar Sprachförderung und viele mehr. Natürlich werden in jedem Semester unterschiedliche Seminare angeboten, weshalb diese Beispiele nur als Illustration dienen können.



Französisch

Ich erinnere mich noch gut daran, was Rainer Holl zu mir sagte, als meine Orientierungswoche an der TU begann: „Genieß den Luxus, an zwei Unis studieren zu dürfen.“ Ich muss sagen, am Anfang fiel es mir ziemlich schwer, seine Worte in die Tat umzusetzen. Heute bin ich froh, dass ich Spagatstudentin bin. Natürlich würde eine Uni reichen, aber ihr solltet euch meiner Meinung nach nicht aus Bequemlichkeit gegen Französisch entscheiden, wenn es wirklich das ist, was ihr als Nebenfach studieren wollt. Also, was Französisch ausmacht, ist, dass es hauptsächlich auf Deutsch stattfindet, was Fluch und Segen zugleich ist. Was mir besonders an Französisch gefällt ist, dass die Dozenten sich wirklich bemühen jedem Studenten zur Seite zu stehen. Die Hilfsbereitschaft auf dieser Ebene schätze ich sehr. Was ich durch mein Studium und speziell durch Französisch gelernt habe, ist, dass man aufhören oder gar nicht erst anfangen sollte, sich mit seinen Kommilitonen zu vergleichen. Diesen Rat gab mir auch Frau Piquet (Dozentin an der RUB). Gebt nicht auf und geht euren eigenen Weg, sei es im Nebenfach oder im Hauptstudium.

Ich erinnere mich noch gut daran, was Rainer Holl zu mir sagte, als meine Orientierungswoche an der TU begann: „Genieß den Luxus, an zwei Unis studieren zu dürfen.“ Ich muss sagen, am Anfang fiel es mir ziemlich schwer, seine Worte in die Tat umzusetzen. Heute bin ich froh, dass ich Spagatstudentin bin. Natürlich würde eine Uni reichen, aber ihr solltet euch meiner Meinung nach nicht aus Bequemlichkeit gegen Französisch entscheiden, wenn es wirklich das ist, was ihr als Nebenfach studieren wollt. Also, was Französisch ausmacht, ist, dass es hauptsächlich auf Deutsch stattfindet, was Fluch und Segen zugleich ist. Was mir besonders an Französisch gefällt ist, dass die Dozenten sich wirklich bemühen jedem Studenten zur Seite zu stehen. Die Hilfsbereitschaft auf dieser Ebene schätze ich sehr. Was ich durch mein Studium und speziell durch Französisch gelernt habe, ist, dass man aufhören oder gar nicht erst anfangen sollte, sich mit seinen Kommilitonen zu vergleichen. Diesen Rat gab mir auch Frau Piquet (Dozentin an der RUB). Gebt nicht auf und geht euren eigenen Weg, sei es im Nebenfach oder im Hauptstudium.



Journalistik

Bei meinem Nebenfach Französisch gefällt mir besonders die gute Mischung aus interessanter Landeskunde über Frankreich, die theoretischen Grundlagen über Sprach- und Literaturwissenschaften und die Möglichkeit sich in Kursen wie Mündliche Kommunikation auf Französisch auszutauschen. Dass man dafür Zweithörerin an der RUB ist, bietet einem die Möglichkeit nochmal in andere Fachschafts- und Studentennetze reinzuschnuppern. Darüber hinaus bin ich sehr angetan von den laufenden Praktikamöglichkeiten in Frankreich oder französischsprachigen Ländern über die man informiert wird.

Bei Journalistik ist es vor allem cool, dass man Praxiserfahrungen sammelt. Die Lehrredaktion ist viel Arbeit, aber man lernt auch einfach sehr viel; z.B. bei der Fernsehredaktion wie man selber Beiträge plant, dreht und schneidet. Die anderen angebotenen Kurse sind oft ebenfalls praxisorientiert und decken interessante (und häufig alltagsnahe) Themen ab.



Kulturanthropologie des Textilen

Bei Kulturanthropologie des Textilen kann man sich fast sicher sein, dass erstmal niemand weiß, was dieses Fach eigentlich genau beinhaltet. Doch nachfragen lohnt sich, wie ich finde. Bei diesem Fach treffen die Themen Mode, Kleidung und kulturelles Handeln und Verhalten aufeinander. Im ersten Semester bekommt man in verschiedenen Einführungsveranstaltungen das nötige Grundwissen über die Kulturgeschichte der materiellen Kultur, über Technologie, Produktion und Textilwirtschaft sowie über wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Im zweiten Semester arbeitet man praktisch in verschiedenen gestalterischen Seminaren. Keine Angst, ihr müsst kein technisches Können wie nähen oder stricken mitbringen. Ihr habt die Möglichkeit, einen Nähkurs zu besuchen, allerdings ist dies freiwillig. Es geht vielmehr darum, textile Gegenstände neu zu betrachten und kreative Lösungen zu finden. Dabei werden ihr natürlich von euren DozentInnen begleitet und unterstützt. Es folgen verschiedene praktische und theoretische Seminare in den weiteren Semestern. Für mich war dieses Nebenfach die richtige Wahl, da man neben Theorie und Praxis auch Dinge lernt und Erfahrungen sammelt, die auch getrennt vom Fach selbst im späteren Beruf hilfreich sein können. So mussten wir z.B. eine Ausstellung im Dortmunder U organisieren und auf die Beine stellen, oder ein Magazin über Modejournalismus publizieren. Sehr zu empfehlen, sind auch die Exkursionen in thematisch relevante Ausstellungen, die immer wieder mal organisiert werden. Hier lernt man nicht nur mehr über Mode und Design, sondern verbringt auch eine schöne Zeit mit Kommilitonen. Das Fach ergänzt sich gut mit KuWi und SpraWi und ist meiner Meinung nach wirklich zu empfehlen.



Musikwissenschaft

Das Nebenfach Musikwissenschaften ist eher ein „kleines“ Nebenfach. Ihr habt das Glück, dass ihr auch die Grundlagen schon in kleinen Gruppen lernt und so die Möglichkeit habt, euch auch immer entsprechend in den Kursen einzubringen. Das Eignungsgespräch sollte eigentlich kein Problem sein, aber es ist wirklich empfehlenswert auch etwas Vorwissen in den Bereichen der elementaren Musiktheorie mitzubringen, um die Basismodule auch erfolgreich abzuschließen. Da ihr Musikwissenschaften und nicht Musik studiert, habt ihr auch nur einen geringeren musikpraktischen Anteil. Die Module sind schön vielfältig aufgebaut, so dass ihr einen umfassenden Einblick in das Fachgebiet bekommt.



Philosophie

Philosophie ist ein Fach, das mich auch nach fünf Semestern noch zu überraschen weiß. Selbst in den vielen Grundlagenkursen und -vorlesungen, um die man einfach nicht herumkommt, lernt man ungemein viel, von den Philosophen der Antike bis hin zur Anwendung derer Lehren in unserer heutigen (politischen) Gesellschaft. Sowieso – eine Fächerkombination aus Politikwissenschaften und Philosophie bietet sich auf jeden Fall an. Für Philo würde ich mich wahrscheinlich immer wieder entscheiden, auch wenn man sich manchmal durch sehr trockenen Stoff kämpfen muss – am Ende ist man bis oben hin angefüllt mit bereicherndem Wissen, das einen die Welt ein bisschen besser verstehen lässt.



Politikwissenschaft

PoWi war bei mir ein richtiger Glücksfall. Im Voraus hätte ich nie gedacht, wie viel Spaß mir dieses Nebenfach bereiten würde. In den Einführungsvorlesungen werden die Grundlagen gelegt damit ihr dann in den Seminaren genauere Themenfelder untersuchen und fleißig mitdiskutieren könnt. Dabei kommt das aktuelle Tages- bzw. Weltgeschehen natürlich auch nicht zu kurz. Vor allem das Angebot englischer Politikseminare finde ich als ein KuWi mit klarem Englisch-Schwerpunkt immer wieder großartig.



Psychologie

Gerade im Grundstudium bekommt man wirtschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte der journalistischen Arbeit vermittelt. Das alles ist zwar umfangreich, aber kein Hexenwerk. Gleichzeitig sind diese Einführungen eine gute Vorbereitung, wenn man nach dem Studium definitiv Journalist/in werden möchte. Mir hat es vor allem der Kulturjournalismus angetan, für den es allerdings nicht viele Veranstaltungen gibt. Man hat aber auf jeden Fall gerade in der Lehrredaktion im vierten und fünften Semester Gelegenheit dazu, bei den Campusmedien mitzuarbeiten und dabei inhaltlich den eigenen Interessen journalistisch nachzugehen.

An Psychologie gefällt mir die Bandbreite der Themen, die in den verschiedenen Vorlesungen angeboten wird, da diese viele Fachbereiche abdecken. Es ist aber auf jeden Fall viel Lernerei für die Klausuren und man belegt fast nur Vorlesungen, was aber insgesamt eine gute Abwechslung zu KuWi sein kann.



Soziologie

In der Soziologie beschäftigt man sich vor allem mit der Frage: Was ist Gesellschaft und wie funktioniert sie? Was mir an diesem Nebenfach besonders gut gefällt, ist, dass man lernt sehr reflexiv über sich selbst und seine Handlungen nachzudenken. Dadurch ergibt es sich ganz von selbst, dass man anfängt seinen Alltag durch eine andere Perspektive zu betrachten. Gleichzeitig herrscht in der Soziologie eine gute Mischung aus Vorlesung und Seminaren, Theorie und Praxis. Tatsächlich kommt es immer wieder vor, dass vieles der Seminarinhalte sich auch im KuWi Studium anwenden lässt



Wirtschaftswissenschaft

Ein sehr individuell, frei gestaltbarer Studiengang, der umfangreiches Hintergrundwissen sowie spezifische Kompetenzen zu Funktionen der Volkswirtschaft aber auch Instrumente der Betriebswirtschaft liefert, beleuchtet welche Unternehmensphilosophie bei Google vorherrscht, was man bei Marketing-Kampagnen beachten muss, oder auch wie die Wohlfahrt eines Landes theoretisch verbessert werden kann.



Informatik

Koreanistik

Literatur- und Kulturwissenschaften

Spanisch

Theologie

Raumplanung